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muchul
MySQLDumper-Translator

Joined: 04 Apr 2006
Posts: 4

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Posted:
2010-01-02, 14:52 (No subject) |
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Danke für diesen Nesletter,
wann wenn nicht jetzt und zu diesem Thema solltest du sonnst einen Newsletter schicken?
Selbstverständlich habe ich sofort unterschrieben.
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Posted:
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Buch
uses MSD often

Joined: 22 Apr 2006
Posts: 35

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Posted:
2010-01-02, 15:05 (No subject) |
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Wieso kann man im zweifelsfall mit Monty nicht einfach MySQL neu aufsetzen unter neuem Namen?
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ATLAS
knows MySQLDumper

Joined: 02 Nov 2004
Posts: 7

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Posted:
2010-01-02, 17:26 (No subject) |
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Ich helfe gerade bei solchen Dingen wirklich sehr gern. Diese Petition aber kann ich ,zumindest vorerst, nicht unterschreiben, da ich doch reichlich Verständnisprobleme damit habe.
Alle 3 Punkte sind Kaugummi und haben nur aufschiebende Wirkung. Ich als Laie kann auch mit "linking exception", "libmysqld" nichts anfangen. Dieser Absatz fällt dann schon mal weg. Was wäre also anzukreuzen?
Warum kann man nicht sagen: "Wir wollen, das MySQL frei bleibt oder wird".
Was sollen diese 3 Möglichkeiten? Das animiert die Gegner doch nur zum Lachen, nach dem Motto, schau mal, die wissen selbst nicht was sie wollen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich bin ein grosser Unterstützer solcher Aktionen. Aber da macht man doch kein Fragebogen draus. Es gibt ein Ja oder Nein.
_________________ Gruss
ATLAS
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DSB
Developer


Age: 39
Joined: 30 Apr 2004
Posts: 13832
Location: Reichenberg bei Würzburg

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Posted:
2010-01-02, 19:22 (No subject) |
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Ich freue mich, dass der Newsletter einige Reaktionen ausgelöst hat und von den meisten wohl nicht als Spam bewertet wird.
@muchul
Prima.
@Buch
Das geht aus lizenzrechtlichen Gründen wohl nicht so einfach. Monty hat bereits einen Fork gebildet, der sich MariaDB nennt. Inwieweit er dies fortsetzen kann, wenn MySQL Oracle gehört, ist mir selbst nicht ganz klar, bzw. geht es genau darum hier die verbindlichen Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass die Einschrämkungen möglichst gering bleiben und eine freie Weiterentwicklung überhaupt stattfinden kann.
@ATLAS
Ein solch großes und wichtiges Projekt braucht auch die ein oder andere Einnahmequelle, um die Weiterentwicklung überhaupt erst finanzieren zu können. Desweiteren muss es professionellen Support geben und es gibt ja auch noch Schulungen und Zertifizierungen von Teilnehmern. Das alles findet um MySQL herum statt. Diese Dinge könnten nicht ohne Zustimmung des eigentlichen Inhabers stattfinden.
Es geht also darum diese Möglichkeiten rechtlich verbindlich sicherzustellen. Monty zeigt mit seinen wählbaren Punkten 3 Wege auf, wie man das erreichen könnte. Der erste bedeutet schlichtweg, dass Oracle gezwungen wird MySQL an ein unabhängiges Drittes Unternehmen abzugeben. Die anderen zielen auf die Lizenzebene ab und sollen erreichen, dass Oracle hier nicht machen kann, was es will. Wenn man den Ausführungen und Argumenten auf der Webseite folgt, dann sollte man zumindest mit dem ersten Punkt keinerlei Probleme haben.
_________________ Gruß / Greetings, DSB
Teigwaren heißen Teigwaren, weil sie Teig waren.
Diejenigen, die lautstark darüber diskutieren, warum es nicht geht, mögen bitte jene nicht stören, die es gerade tun.
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eclissesolare
MySQLDumper-Translator


Joined: 16 Nov 2005
Posts: 91

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Posted:
2010-01-02, 20:03 (No subject) |
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Ich habe die Petion auch abgeschickt und den Artikel noch in anderen Foren veröffentlich..
_________________
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JayD
Moderator


Age: 49
Joined: 12 Apr 2009
Posts: 1017
Location: Ruhrgebiet

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Posted:
2010-01-02, 21:31 (No subject) |
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Genau das war mein erster Gedanke bei dem Heise-Artikel auch.
Zunächst kann man alles schönreden und Versprechungen liefern, aber wenn sie einmal das Zepter in der Hand halten haben sie das Recht, MySQL schleichend entweder auslaufen zu lassen oder aber zu kommerzialisieren.
Auch wenn Petitionen (gerade per Internet) oftmals wenig bis gar nichts bewirken oder gar bei den Empfängern nur "müde belächelt" werden, angestrebte Mitzeichnungs-Zahlen nicht erreicht werden usw., ist es zumindest die einzige Chance die wir zum "Widerstand" haben. Und diese sollte genutzt werden solange es noch geht ...
_________________ Gruß,
Jörg
Anfragen zu vBulletin, welche nichts mit Datenbanken bzw. dem Dumper zu tun haben, bitte nicht hier sondern im vBulletin-Support-Forum stellen.
Aus technischen Gründen befindet sich der Rest der Signatur auf der Rückseite dieses Beitrags.
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Jens_K
Moderator

Age: 35
Joined: 04 Sep 2007
Posts: 911
Location: Nähe Bielefeld

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Posted:
2010-01-02, 21:52 (No subject) |
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JayD
Moderator


Age: 49
Joined: 12 Apr 2009
Posts: 1017
Location: Ruhrgebiet

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Posted:
2010-01-03, 05:07 (No subject) |
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DSB
Developer


Age: 39
Joined: 30 Apr 2004
Posts: 13832
Location: Reichenberg bei Würzburg

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Posted:
2010-01-11, 23:23 (No subject) |
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Ich möchte noch einmal alle dazu ermutigen die Petition zu zeichen.
Bisher haben sich bloß 2.600 Deutsche Anwender dazu entschlossen. Das ist doch absolut lächerlich im Vergleich zu der Zahl der genutzten MySQL-Datenbanken und der tatsächlich genutzten MySQL-Installationen!
Vielleicht noch einmal erklärend zum Hintergrund:
Die Petition ist eine Möglichkeit, den Kartellbehörden den Verbreitungsgrad und die Wichtigkeit von MySQL für den Markt zu visualisieren, da diese sich die Martkanteile in Form des generierten Umsatzes anschauen. Und da MySQL für Privatanwender kostenlos ist und die Konditionen im Enterprise-Bereich kostengünstig sind, ist MySQL's Anteil in der Umsatzstatistik recht gering. Dennoch sollten wir alle ein gesundes Eigeninteresse am Erhalt von MySQL haben. Leider ist die Beteiligung bisher ziemlich gering. Bei den Ergebnissen fehlen für meinen Geschmack mindestens 2 Nullen am Ende der Zahlen.
Dies spiegelt leider den allgemeinen Zeitgeist wieder: man bekommst alles umsonst, irgendeiner entwickelt schon was und ich mache keinen Finger krumm.
Die allgemeine Lethargie kann ich dabei nicht nachvollziehen. Die Petition ist in wenigen Sekunden gezeichnet und man selbst hat dadurch keinerlei Nachteil. Selbst wenn sich hinterher herausstellt, dass sie nichts bewirken konnte, so ist es doch wenigstens den Versuch wert.
Bitte nimm Dir die 30 Sekunden, um die Petition zu zeichnen. Wenn Du selbst ein Forum, Blog, Gästebuch, Onlineshop oder CMS auf Basis von MySQL bereibst, dann kann es doch gar keine Frage sein, ob es Sinn macht...
Sinn und Zweck der Petition sind auf der verlinkten Webseite ausführlich beschrieben - auch auf Deutsch!
_________________ Gruß / Greetings, DSB
Teigwaren heißen Teigwaren, weil sie Teig waren.
Diejenigen, die lautstark darüber diskutieren, warum es nicht geht, mögen bitte jene nicht stören, die es gerade tun.
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X-Dream
uses MSD regulary

Joined: 30 Jun 2009
Posts: 10

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Posted:
2010-01-19, 02:38 (No subject) |
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Ich habe nichts gegen die Unterzeichnung einer Petition, erst recht nicht wenn es um solch eine gute und sinnvolle Sache geht.
Ich mache mir nur Sorgen meine privaten Daten im Netz (oder auch krimineller Rechtsfreier Raum genannt), mal einfach so zu veröffentlichen oder abzuschicken, denn man weis am Ende nie was damit wirklich passiert und das ist das Problem, weshalb ich es bisher noch nicht getan habe.
Klar das Telefonbuch ist dick und Google hilft auch bei der Adresssuche, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache.
In sofern kann ich mich nicht zu einer Entscheidung durchringen.
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DSB
Developer


Age: 39
Joined: 30 Apr 2004
Posts: 13832
Location: Reichenberg bei Würzburg

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Posted:
2010-01-19, 09:08 (No subject) |
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Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Du brauchst doch lediglich eine gültige E-Mail Adresse anzugeben, die über eine Bestätigungsmail validiert wird.
Das machst Du doch auch bei jeder Anmeldung in einem Forum. Es steht auch klar geschrieben, dass diese Daten lediglich für die Petition und nicht für andere Zwecke benutzt werden. So viel Vertrauen kann man Monty nach meiner Einschätzung schon entgegenbringen.
_________________ Gruß / Greetings, DSB
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JayD
Moderator


Age: 49
Joined: 12 Apr 2009
Posts: 1017
Location: Ruhrgebiet

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Posted:
2010-01-26, 20:07 (No subject) |
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DSB
Developer


Age: 39
Joined: 30 Apr 2004
Posts: 13832
Location: Reichenberg bei Würzburg

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Posted:
2010-01-26, 20:14 (No subject) |
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Da das Zeichnen der Petition nun auch nichts mehr bringt, habe ich den Aufruf aus dem Forenportal entfernt.
Leider konnte die Petition nichts bewirken.
Sofortige Auswirkungen nach der Übernahme durch Oracle werden wir wohl nicht spüren, aber in 5 Jahren kann das ganz anders aussehen. Nun können wir nur noch abwarten, was sich künftig tut.
_________________ Gruß / Greetings, DSB
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JayD
Moderator


Age: 49
Joined: 12 Apr 2009
Posts: 1017
Location: Ruhrgebiet

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Posted:
2010-01-26, 20:19 (No subject) |
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Ich habe da auch recht schlimme Befürchtungen, will aber auch nicht zu schwarzmalen.
Warten wir es ab...
_________________ Gruß,
Jörg
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JulianW
first backups

Joined: 27 Jan 2010
Posts: 1

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Posted:
2010-01-27, 02:24 (No subject) |
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Hi allerseits,
auch ich bin einer der "Nicht-Unterschreiber" der Petition. Das hat allerdings gründe.
1. Die Inflationen der "Online-Petitionen". Tatsächlich habe ich noch NIE gehört, daß eine Online-Petition auch nur irgendwas gebracht hat.
2. Die "Forderung" der Menschen, die meist sehr unreflektiert ist. Etwas überzogen könnte man behaupten, die meisten (unterschreibenden) User haben eine Meinung, die über "MySQL soll kostenlos bleiben" nicht hinausgeht.
Gucken wir uns doch mal an, was wirklich los ist. Wenn Oracle den Markt (schleichend, so blöd, es direkt zu machen, sind sie sicher nicht) übernimmt, dann regt sich wiederstand. Und während lauter Papiertiger sich aufregen sitzen die Inder, die Chinesen und vielleicht auch ein paar Amerikaner längst dran, neue Geschichten zu machen.
Weil: MySQL ist wohl eine der verbreitetsten Software-Fetzen die es im Internet gibt. So gut wie jede Website, die mit Datenbanken arbeiten, setzt darauf. Ob Joomla, ob die ganzen Shops, die Foren, die Communities ... so gut wie überall, wo etwas über einfachstes HTML hinausgeht, ist MySQL am werk. Das ist ein gigantischer Markt.
Wieso ist der Markt so stark monopolisiert? Ganz einfach: Professionalität in Verbindung mit GPL war schon immer eine Zauber-Kombination. Weil sobald etwas professionell und GPL ist macht es kaum noch Sinn, Konkurrenz zu machen. Wer will schon einen Markt mit viel Aufwnad übernehmen, in dem er nicht wirklich Geld verdienen kann?
Diese "Unangreibarkeit" wird mit dem Schritt zu Oracle aufgegeben, und das wird Massig neue Anbieter auf den Markt rufen, die sich ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen, indem sie möglichst schnell etwas entwickeln, was MySQL mit möglichst wenig aufwand ablöst. Ich glaube nicht, daß Oracle da irgendwas anderes machen kann: Entweder bleibt MySQL frei, oder der Markt explodiert in dieser Beziehung. Entweder wird MySQL gescheit weiterentwickelt, oder der Markt wird nicht ganz so schnell, aber auf Dauer ebenso explodieren. Was passiert denn, wenn system wie Joomla, Typo3, Sugar, PhpBB, Magento, OSC/XTC und so weiter MySQL nicht mehr nutzen können? Zumindest nicht mehr kostenlos? Wow ... es geht rund.
Ob das gut ist oder auch nicht ... keine Ahnung. Die Geschwindigkeit ist klar. Habt Ihr mal gesehen, wie schnell vTiger sich im Strom von Sugar entwickelt hat? DAS hat mich beeindruckt. Da wurde mir klar, wie fit die Jungs im Osten wirklich sind.
Ob mir die Entwicklung gefällt weiß ich noch nicht. Es bringt vieles durcheinander, das ist klar. Es zwingt uns aus so manch einem eingefahrenen Fahrwasser raus, in dem wir uns darauf verlassen haben, daß wir immer kostenlose Datenbanken zur Verfügung haben. Aber ist das wirklich soooo gut? Oder sooo dramatisch?
Ich für meinen Teil halte eine andere Variante für schlimmer: Staatliche Über-Regulierungen. Der Staat hat schon praktisch keine Ahnung vom Internet, so gesehen bei den Sperrungen von KiPo-Seiten, oder bei dem damals herrlich-abstrusen Steinhöfel-Urteil (Linkhaftungs-prozess), das im Abspann vieler Webseiten sein 10jähriges Jubiläum schon lange hinter sich hat, ungeachtet davon, daß diese Freistellungserklärung vor Gericht nicht wirklich was wert sein dürfte.
Diese Unkenntnis des Internets möchte ich lieber gar nicht, denn das Gegenteil von "Gut gemacht" ist nach wie vor "Gut gemeint". Ein "gutmeinender Staat" oder ein "gutmeinendes Gericht" kann möglicherweise mehr Schaden verursachen als alles andere. Ich bevorzuge, daß der Staat nicht eingreift, da ich diese "Drama-Entwicklung" auch nicht sehe. Daß ein System sich verändert, aufgekauft wird, ggf. stirbt und anderweitig ersetzt wird, das ist normale Entwicklung. Und die vom Staat aufhalten zu lassen, indem bestimmte Bewegungen verboten werden ... nein, da finde ich keinen Vorteil dran. Ist das wirklich die Lösung? Wir sind mit den Entscheidungen eines Unternehmens nicht einverstanden, also sagen wir dem Staat, er soll sie verbieten?
Als nächstes klagen die SEOs, daß Google nur noch bei nachgewiesenem Verstößen eine Seite "abstrafen" darf und die Gründe für die Abstrafung offen kommuniziert werden müssen. Microsoft wird verklagt, weil uns das Titelbild von Windows nicht gefällt und dann verklagen wir am besten noch Intel: Prozessoren dürfen nicht so teuer sein, und außerdem werden sie nicht schnell genug weiterentwickelt. Und weil wir für die ganzen Klagen überall hinreisen müssen verklagen wir noch Bahn und Flugzeuge darauf, daß wir kostenlos transportiert werden müssen: Eine Mehrheit kriegen wir dafür bestimmt, ob Bahnen und Flugzeuglinien das überleben ist eine ganz andere Frage.
Alles LIebe, Julian!
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